Flussdiagramm: Alternativer Prozess:   Lernen  Ohne  Angst    e.V.

 

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Bisheriger Inhalt:

 

* MachtLos! machtlos?

* Harry Potter heult nicht

* Gebrauchsanleitung (nicht nur) für Grundschüler

* Der Teddy

* Motivation

* Unser Kind wurde glücklich in einer Club of Rome -Schule

* Die Berliner Stadtmusikanten

 

 

 

 

 

MachtLos! machtlos?

 

Ihre Macht ist das Wort. Ihre Macht ist der Ort.

Es gibt kein Entkommen, kaum ehrliches Willkommen.

Ihre Macht ist das Schweigen. Ihre Macht ist das Bleiben.

Es gibt kein Entrinnen, kaum wirkliches Besinnen.

Ihre Macht ist der Blick. Ihre Macht ist der Trick.

Es fehlt das Erkennen im ungleichen Rennen.

 

Ihre Macht ist ihre Haltung. Macht mit Verwaltung.

Und die Vielfalt der Formen erstickt in den Normen.

 

Ihre Macht ist die Stimme. Sie vernebelt die Sinne.

Wo bleibt das Verstehen, das aufrechte Mitgehen?

Ihre Macht ist gefärbt, so am Rande vermerkt.

Doch die Fülle der Farben hinterlässt manchmal Narben.

Ihre Macht ist die Zahl. Sie haben die Wahl.

Seid auf der Hut! Verliert nicht den Mut!

 

Ihre Macht hat System. Erkennt ihr das Problem?

Warum wollt ihr leiden? Es muss nicht so bleiben!

 

Die Freiheit der Narren spannt euch vor den Karren.

Verantwortung fehlt, wenn nur Machtausübung zählt.

Macht mit sicherer Verzahnung. Hab ihr wirklich keine Ahnung?

Machtgehilfen überall. Euer Schweigen: der Normalfall?

Ohne Vertrauen, worauf wollt ihr bauen?

Seelentod auf Raten. Verhindert ihre Taten!

 

Unrecht mit Namen und Gesicht. Scheut nicht den deutlichen Bericht.

Denn sie sollen euch jetzt hören. Und ihr dürft sie ruhig stören!

 

Formlos, fristlos, fruchtlos - das macht oftmals mutlos.

Doch eure Stimme hat Gewicht. Einzelfälle seid ihr nicht.

Ihre Macht hat Tradition. Eure Kraft - nur Illusion?

Es geht hier nicht um siegen. Nur lasst euch nicht verbiegen.

Beschämung ist ein Teufelskreis. Und alle zahlen dann den Preis.

Zuwendung und Offenheit: Habt doch Mut zur Einfühlsamkeit.

 

Wahrnehmung, Wertschätzung, Würdigung - diese wichtige Erfahrung.

Für alle das Ziel. Ihr verlangt nicht zu viel!

 

Monika Wilkens

 

 

 

 

 

 

Harry Potter heult nicht!

 

Ich fragte mich immer wieder warum mein Junge mir nichts gesagt hatte von den Brutalitäten seiner Lehrerin. Irgendwann öffnete sich das Kind schließlich.

 

Wir saßen gerade zusammen auf dem Sofa, da begann er mir auf einmal zu erklären: „Ich dachte, das muss so sein. Sieh mal, bei Harry Potter, da ist doch der Professor Snape – und der ist doch auch eklig. Und da macht doch der Dumbledore auch nichts.

 

Die Weasely-Familie war aber nett zu ihren Kindern. Dass die Dursleys nichts machen, diese Familie, wo Harry Potter lebt, das ist ja klar, aber die Weaseleys, die sind doch lieb zu ihren Kindern. Die wissen ja, wie der Snape ist und die haben auch nichts gegen den gemacht. Also muss das ja normal sein, dass immer so ein Stinker an jeder Schule ist“.

 

Wir saßen auf der Couch. Da hat er so richtig meine Hand genommen, als wollte er mich trösten und hat gesagt: „Ja, sieh mal, und so ist das“, so nach dem Motto: „Mutter, jetzt werde ich Dir mal erklären, wie es im richtigen Leben ist“. So kam mir dieses Gespräch  vor.“

 

Harry Potter heult nicht.

Harry Potter petzt nicht.

Und niemand hilft ihm.

Ist das die Lektion, die die „Generation Potter“ gelernt hat? Dir hilft sowieso keiner, da musst du alleine durch.

 

Ich kann zwar nicht zaubern, aber immerhin habe ich es geschafft, mein Kind von dieser Schule „verschwinden“ zu lassen.

 

Mutter eines Grundschülers

 

 

 

 

Der Teddy

 

Chris (7) kommt aus der Schule nach Hause. Es war kein schöner Tag. Wenn er daran denkt, wie sehr ihm seine Lehrerein heute in die Wange gekniffen hat wird er ganz ärgerlich und traurig. Manchmal kneifen einem so alte Tanten schon mal in die Wange. Die lachen aber dabei, streicheln einem über den Kopf und es tut auch nicht weh. Dieses Kneifen hat weh getan – sehr sogar!  „Wenn ich erst mal groß bin, “ denkt er „dann kneift mich keiner mehr. Dann boxt und schlägt mich auch niemand mehr.“ Chris nimmt sich fest vor, gaaanz viel zu essen, damit er noch schneller wächst.

 

Mama fragt, wie es denn heute in der Schule war.

Aber Chris hat versprochen, zu Haus nichts zu erzählen. Er ist doch schon ein großer Junge, da kann man doch mal ein Geheimnis für sich behalten. Wenn man zu viel erzählt gibt es nur Ärger, das ist mal klar.

 

Egal. Chris hält es nicht mehr aus.

"Es war furchtbar, Mama! Meine Lehrerin hat mich ganz doll gekniffen, mitten ins Gesicht, und nur weil ich im Flur war. Dabei hab´ ich doch nur nachgeschaut, warum sie da rumläuft. Die darf doch gar nicht mehr in unsere Klasse kommen."

 

PUH – jetzt geht es Chris schon ein wenig besser. Aber etwas nagt immer noch an ihm, und Mama spürt das natürlich. Mama weiß instinktiv schon lange, dass mit Ihrem Chris etwas nicht Ordnung ist. Sprechen wollte er bisher nicht darüber – aber nun war ein Anfang gemacht.

 

"Magst du mir noch etwas erzählen?" fragt sie vorsichtig.

Chris schaut sie an und kämpft mit sich. Man darf doch Geheimnisse nicht verraten.

Nein, das will er auf gar keinen Fall tun.

 

Naja, den Eltern darf man solche Geheimnisse nicht verraten, aber dem Teddy,  dem darf man doch alles erzählen. Wenn der Teddy dann alles der Mama verpetzt ist es ja OK.

 

Teddy hat gepetzt – von den Schlägen mit der Handkante auf die Arme, dass Chris der Mund zugehalten, und er dann mit den Fingernägeln in die dünne Haut auf dem Handrücken gekniffen wurde. Teddy hat erzählt, wie Chris in den Magen geboxt wurde und auch wie ihm die Finger umgeknickt wurden, weil es mit dem Füller nicht gleich so klappen wollte.

 

Chris atmet auf und fühlt sich von einer schweren Last befreit – gut, dass es den Teddy gibt!

Mama kann noch nicht aufatmen – ihr ist speiübel!

Sie weiß genau, was ihr jetzt bevorsteht – es ging schon vielen anderen Eltern und Kinder vor ihr genau so. Man wird ihr und ihrem Kind nicht glauben wollen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

 

Chris ist nicht das erste Kind, das so behandelt wurde, aber sie will die Hoffnung nicht aufgeben, dass er das letzte war!

 

 

Mutter eines Grundschülers

 

 

 

Motivation

 

7 Jahre lang hatten wir ein glückliches, lebhaftes, harmonisches Familienleben.

7 Jahre lang hatte ich den besten Job der Welt.

7 Jahre lang hatten wir keine nennenswerten Probleme.

 

... dann BRACH die Schule über uns herein.

 

Unsere 4 Kinder kamen nicht zufällig zur Welt. Jedes einzelne von ihnen war hochwillkommen und eine weitere Bereicherung für unsere wachsende Familie. Ich kann mir noch heute keine glücklicheren Momente vorstellen, als die Geburten unserer Kinder.

 

Unser Alltag bestand aus Kuschelstunden, Krabbelgruppen, Musik, Kinderturnen, Parks, Spielplätzen, Eisdielen und Ausflügen. Eine herrlich bunte Welt voller Seifenblasen, Teddys, Bausteinen, Kuscheltieren, Buntstiften und vielen, vielen Kinderbüchern.

 

Gibt es etwas schöneres, als den Duft von neugeborenen Babys? Die großen staunenden Augen der Kleinkinder? Die rührenden Sprachversuche der Einjährigen? Knuffelige Patschehändchen, die uns beim Backen und Kochen helfen möchten? Die vielen kleinen Liebesbeweise, die man Tag für Tag erhält – nasse Küsschen, klebrige Umarmungen, ein ungelenkes Streicheln durchs Gesicht und später Bilder, Briefe  und Gedichte. Kinder lieben und vertrauen uns bedingungslos.

 

Alle 2 Jahre schulten wir brav eines dieser geliebten und Kinder ein.

Völlig offen und ohne Argwohn betraten sie diese neue Welt und wurden psychisch und körperlich misshandelt.  Sie trafen im Beamtenbiotop „Schule“ erstmals auf Menschen, die ihnen nicht wohl gesonnen waren.

 

Wir haben hautnah erlebt, wie wenig Fairness und Demokratie im deutschen Schulsystem herrscht, wie Kinder und Eltern manipuliert und unter Druck gesetzt werden - wie Schulamt und Ministerium mauern, vertuschen und verschleppen- und Eltern und Kinder diesem System immer noch ohne wirklich geeignete Instrumente und Vertretungen gegenüber stehen. Immer noch sind es die Opfer, die gehen – während die Täter bleiben und neue Opfer finden.

 

Damit dieser Kreislauf durchbrochen wird, damit Kinder endlich völlig angstfrei lernen können, damit Familien als gleichberechtigte Partner wahrgenommen werden .... ist es nötig, dass wir unsere Erlebnisse artikulieren, das System hinter all den „bedauerlichen Einzelfällen“ enthüllen, eine Lobby bilden und unsere politischen Forderungen formulieren.

 

Ich arbeite in der beruhigenden Gewissheit, dass nur getroffene Hunde heulen, und das sich kein engagierter und qualifizierter Pädagoge von uns angegriffen fühlen wird. Souveräne Pädagogen sind nicht betriebsblind, sie fühlen sich durch unsere Arbeit nicht persönlich angegriffen und  schauen nicht weg, wenn Kindern Unrecht und Gewalt angetan wird. Sie solidarisieren sich auch nicht mit Verbrechern und durchbrechen mutig den oft falsch verstandenen Corpsgeist.

 

Ich liebe Kinder über alles - ihre weit offenen Herzen, ihr blindes Vertrauen, ihre Art die Welt zu betrachten, ihre ungebremste Lebensfreude und ihren überschäumenden Humor. Kinder haben jedes Recht der Welt auf unseren Schutz und unsere Unterstützung. Deshalb engagiere ich mich für „LOA – Lernen ohne Angst“.

 

 

Angelika Bachmann

 

 

 

 

Unser Kind wurde glücklich in einer „Club of Rome“-Schule

 

Unser Sohn wurde in der Grundschule von einer Lehrerin als "doof" bezeichnet, dabei ist er hochbegabt und überspringt nun zum zweiten Mal im Gymnasium eine Klasse.

 

Wir haben das Problem dahingehend gelöst, dass unser Kind seit dieser Begebenheit in der Grundschule, ( wohlgemerkt, eine christliche Schule) nunmehr eine private Schule besucht.

 

Diese Schule ist eine Club- of -Rome -Schule, deren Zielsetzung unter vielen anderen, der respektvolle Umgang der Schule mit all ihren Besuchern ist.

 

Ich denke, es ist ein Problem in der staatlichen Schullandschaft, auch auf Grund der sicheren Position der Lehrer, überhaupt engagierte Lehrer zu finden. Es  mag sie sicher geben, aber diese jungen Lehrkräfte werden doch in den Schulen ausgebremst. Getreu dem Motto, das haben wir immer so gemacht....

 

Es müsste, meiner Meinung nach, das ganze Schulsystem neu auf Kurs gebracht werden. Mit engagierten und leistungsfähigen Lehrern, die den Beruf auch als Berufung sehen. Denn sie bekommen das Wertvollste anvertraut, was wir haben: unsere Kinder.

 

Da wir eine staatliche  Schule, die diese Kriterien erfüllt, bisher nicht gefunden haben, werden wir weiterhin 410 Euro Schulgeld bezahlen und dabei aber sicher sein, dass unser Kind gerne zur Schule geht. Die 410 Euro fallen uns sehr schwer!!!

 

Schade, dass das an anderen Schulen nicht möglich ist.

 

Mutter eines Gymnasiasten

 

„Auch Worte sind Handlungen“

 

Johann Peter Eckermann (1792-1854), dt. Schriftsteller, s. 1823 Sekretär Goethes

Lass deine Taten sein wie deine Worte und deine Worte wie dein Herz.

 

Ludwig Uhland (1787-1862), Lyriker und Germanist

 

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